ENERGY · B2B INDUSTRIAL · INTEGRATED SEARCH CASE STUDY

+31 % organische Impressionen, +52 % Paid-Conversions — was passiert, wenn eine B2B-SEO-Agentur auf einen börsennotierten Energiekonzern trifft.

Ein börsennotierter deutscher Energieversorger, der Strom und Erdgas an Industriekunden sowie ein Portfolio an B2B-Energiepartnern liefert. Das Briefing umfasste sowohl organische als auch bezahlte Suche — organisch war die schwerere, langsamere, interessantere Hälfte der Aufgabe. Innerhalb einer hochregulierten Branche, mit einer enormen internen Stakeholder-Landschaft und einer Website-Architektur aus Jahren von Fusionen und Rebrandings.

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Der Ausgangspunkt: kein technisches Problem, sondern ein Koordinationsproblem

Energieversorger mit Industriekunden haben sehr spezifische Anforderungen an Performance Marketing. Lange Entscheidungszyklen, vergabegeleitete Entscheidungen, regulierte Sprache, vertragsintensiver Kauf. Wir wurden hinzugezogen, um organischen Traffic und qualifizierte Leads zu steigern — lernten aber schnell, dass die technischen Fixes der einfache Teil waren. Die eigentliche Einschränkung war intern: Änderungen in einer regulierten, börsennotierten Organisation werden im Tempo des langsamsten Stakeholders umgesetzt, nicht im Tempo der schnellsten SEO-Empfehlung.

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Die Erkenntnis: „Rom wurde nicht an einem Tag gebaut"

Eine vertraute Idee in jedem großen Unternehmen — weniger vertraut für die agilen, kleineren Agenturen, die mit ihnen zusammenarbeiten. Organisches Wachstum für diesen Versorger erforderte mehr als Metadaten-Bereinigung, Mobile-Friendliness-Fixes und Core-Web-Vitals-Korrekturen. Es erforderte Geduld und Beziehungsaufbau genauso wie technisches SEO-Know-how.

Wir wurden anfangs nicht beauftragt, Content-Änderungen oder On-Page-Optimierung zu empfehlen. Aber jeder gute B2B-SEO-Partner weiß, dass technische Korrektheit allein die Kurve nicht bewegt — guter Content und eine starke User Experience tun es. Also erweiterten wir den Gesprächsumfang, langsam, durch verdienstbasiertes Vertrauen.

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Die Realität: reguliert, börsennotiert, vorsichtig

Es klingt einfach. Einige Änderungen an einer Website und die Metriken verbessern sich. In einem börsennotierten Goliath dieser Größe, in einer regulierten Branche, sind die Stakeholder vorsichtig, die Systeme und Prozesse starr, und Veränderungen brauchen Zeit.

Durch geduldige, konsistente Zusammenarbeit mit vielen internen Stakeholdern begannen Änderungen zu greifen — zunächst langsam, dann in einem gleichmäßigeren Rhythmus, als die Beziehung stärker wurde.

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Die Methodik: Organisch und Paid als eine Einheit

Parallel zum SEO-Programm betrieben wir eine B2B-Performance-Marketing-Strategie, die Paid Search auf Google Ads und Bing Ads mit bezahlten LinkedIn- und Xing-Kampagnen kombinierte — den Kanälen, die Beschaffungsentscheider in deutschen Industrieunternehmen tatsächlich nutzen.

  • Technisches SEO (Metadaten, Mobile-Friendliness, Core Web Vitals, Schema, interne Verlinkung)
  • Content und On-Page-Optimierung, im Laufe der Zeit in den Scope gebracht
  • Paid Search auf Google Ads & Bing Ads mit B2B-spezifischer Bid- und Zielgruppenstrategie
  • Bezahlte LinkedIn- und Xing-Kampagnen für industrielle Beschaffung und Energieeinkäufer
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Das Ergebnis: Charts bewegen, langsam, dann stetig

  • +31 % organische Impressionen YoY — gezielt aufgebaute Sichtbarkeit in den relevanten Suchanfragen.
  • +24,4 % durchschnittliche Rankingposition — ein struktureller Lift, keine Spitze.
  • −15 % Absprungrate — die On-Page-Arbeit matchte Landingpages mit der Suchintention.
  • +52 % Paid-Search-Conversions — das Paid-Programm verstärkte das organische, ohne es zu kannibalisieren.
Kundenstimme

„Wir können nur Positives über die Zusammenarbeit mit pmax berichten. Sie haben Google Ads, Bing und LinkedIn Ads übernommen und kombinierte kanalübergreifende Kampagnen gefahren. Wir sind ein reiner B2B-Energieversorger, also kein einfaches Umfeld. Philipp hat eine sehr sorgfältige Zielgruppenanalyse durchgeführt und wir konnten einige sehr interessante Leads generieren. Die Zusammenarbeit war eine Freude."

— Marketing-Leitung, B2B-Energieversorger (Deutschland)
Was es zum Erfolg gemacht hat

Ein guter Partner sein bedeutet, viele Hüte zu tragen — viele, die nicht passen, viele, die man nicht gewohnt ist. Es bedeutet, den Anruf um 17:30 Uhr an einem Freitag anzunehmen, eine einstündige Diskussion über etwas zu führen, wofür man kein Briefing hatte, und zu verstehen, dass Menschen in großen Organisationen oft viele Hürden überwinden müssen, um irgendetwas voranzubringen. Geduld, Verständnis und der stetige Aufbau guter Beziehungen. Das ist es, was den Chart bewegt, wenn das Briefing lautet: „Ranke dieses regulierte, börsennotierte, komplexe Unternehmen."

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