Performance Max 2026: Was sich geändert hat — und was wir jetzt tun
Ein praktischer Überblick über die sieben Performance-Max-Einstellungen, die wir bei jedem neuen Kunden-Account zuerst ändern.
Performance Max begann als Black Box. 2026 ist es eine etwas weniger undurchsichtige Black Box mit deutlich mehr Steuerrädern. Hier ist, was wir tatsächlich als Erstes ändern.
Brand-Ausschlüsse sind jetzt Standard
Die wichtigste Änderung seit dem Launch: Sie können endlich Brand-Suchbegriffe von PMax ausschließen. Nutzen Sie es. Legen Sie am ersten Tag jeder PMax-Kampagne eine Brand-Ausschlussliste an und leiten Sie Brand-Traffic in eine gut verwaltete Search-Kampagne. Wir sehen Kunden, die innerhalb des ersten Monats allein dadurch 15–25 % ihres PMax-Budgets einsparen.
Kampagnen-Value-Rules
Value Rules ermöglichen es Ihnen, PMax mitzuteilen, dass ein Kunde in Deutschland 1,3-mal so viel wert ist wie ein Kunde in Italien — oder dass ein Bestandskunde 0,6-mal so viel wert ist wie ein Neukunde. Kombiniert mit First-Party-Datensegmenten ist das der am stärksten unterschätzte Hebel auf der Plattform.
Asset-Gruppen-Struktur
Legen Sie nicht Ihren gesamten Katalog in eine Asset-Gruppe. Teilen Sie nach Margen-Tier oder Produktkategorie auf — jede Gruppe bekommt ihr eigenes Creative, ihr eigenes Audience-Signal, ihr eigenes tROAS-Ziel. Das allein bewegt typischerweise den gemischten ROAS um 20–30 %.
Search Themes
Nutzen Sie sie, aber sparsam. PMax neigt dazu, Search Themes zu übergewichten und Budget für benachbarte Suchanfragen zu verschwenden. Setzen Sie Themes nur für klar unterversorgte Anfragen, bei denen Sie nachweisen können, dass sie von Ihren bestehenden Search-Kampagnen nicht bedient werden.
Gewinnbasierte tROAS-Ziele
tROAS auf Basis von Umsatz zu setzen ist ein Kategorienirrtum. Berechnen Sie ihn auf der Bruttogewinnmarge, speisen Sie Bruttogewinnwerte als Conversion-Value ein und beobachten Sie, wie der Algorithmus endlich die Kunden jagt, die Sie tatsächlich wollen.
Listing-Gruppen für Katalogkontrolle
Listing-Gruppen in PMax ermöglichen es Ihnen zu steuern, welche Produkte priorisiert werden. Wir nutzen sie, um margenstarke, niedrig bestandene, saisonale Produkte zu bestimmten Zeiten zu pushen — ein kleiner Hebel, große Auswirkung auf den Gewinn.
First-Party-Audience-Signale
Laden Sie Ihre Customer-Match-Liste, Ihr High-LTV-Cohort, Ihr Segment der jüngsten Käufer hoch. PMax nutzt diese nicht als Targeting — aber als starkes Signal für den Algorithmus. Der Lift ist real.
Verwandte Leistungen: Google Ads & Performance Max — und wie PMax in den größeren Google vs. Meta vs. TikTok Channel-Mix passt.
Brauchen Sie dabei Unterstützung?
Falls Ihnen das oben Genannte bekannt vorkommt, schildern Sie uns kurz Ihre Situation und wir melden uns innerhalb eines Werktages. Das erste Gespräch: 30 Minuten, auf unsere Rechnung.